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Das "Haus für Ratten, Menschen und Tauben" wurde von den Künstlern Rosemarie Trockel und Carsten Höller für die Expo 2000 konzipiert. Ein synthetisches Habitat, welches die symbiotische Beziehung zwischen drei dominierenden Spezies von "Stadtbewohnern" thematisiert.

Ein faltbares, sphärisches Tragwerk aus Stahlprofilen umschließt einen begehbaren kugelförmigen Innenraum mit rund 10 m Durchmesser, der über vier symmetrisch angeordnete Treppen betreten werden kann. Über die Kugel spannt sich ein an vier Punkten im Boden verankertes Seilnetz mit einer Diagonalen von etwa 35 m. Kugel und Netz sind mit Holz verkleidet. Die naturbelassenen Kugelflächen kontrastieren mit der schimmernden aluminiumfarbenen Beschichtung der Seilnetzbeplankung.
Unter Federführung von iO wurde die Kunstinstallation innerhalb von 9 Monaten entworfen, geplant und realisiert.
Planungsgemeinschaft:
Dr.-Ing. S. Greiner, Obereichen
J. Hennecke , IL Universität Stuttgart
SCALA , Freie Architekten und Stadtplaner, Stuttgart
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